Info-Video: Frauenschlaf- Wir bieten professionelle Behandlungen
Ein- und Durchschlafstörungen Schlafbezogene Atmungsstörungen Wechseljahre und andere Lebensphasen
Leiden Sie unter Schlafproblemen? Können Sie schlecht einschlafen? Liegen Sie
Nacht für Nacht ein- oder mehrmals wach und wissen nicht, woran das liegt? Haben
Sie selbst oder Ihr Partner Atemauffälligkeiten wie (auch nur leichtes)
Schnarchen, Atemaussetzer, Zähneknirschen oder unruhige Beine bemerkt?
Alle diese Phänomene können in allen Lebensphasen einer Frau auftreten. Durch
die hormonellen Umstellungen in der Menopause (Wechseljahre) treten
Schlafstörungen aller Art in dieser Lebensphase aber stark gehäuft und betont
auf und lösen oftmals einen hohen Leidensdruck aus.
In der Menopause sinken die Spiegel der beiden weiblichen Geschlechtshormone
Östrogen und Progesteron ab, die beide beruhigend auf das zentrale und
vegetative Nervensystem wirken, was wiederum zu Nervosität, Unruhe,
Angstzuständen und eben vor allem auch Schlafstörungen führen kann. Die beiden
Hormonspiegel sinken jedoch nicht stetig und gleichzeitig, sondern unregelmäßig
und individuell verschieden stark, was weitere Symptome wie Hitzewallungen,
vermehrtes nächtliches Schwitzen und auch körperliche Unruhe, in Form von
unruhigen Beinen und allgemeiner innerer Unruhe mit sich bringen kann.
Hinzu kommt, dass sich mit zunehmendem Alter bei Frauen (aber auch bei Männern)
der zirkadiane (Tages)-Rhythmus verschieben kann.
Die in den Wechseljahren sinkenden Hormonspiegel können oft zur Folge haben, dass leises oder lautes Schnorcheln oder Schnarchen auftritt, ein sog. Upper-Airway-Resistance-Syndrom (UARS) entsteht oder manchmal sogar eine Obstruktive Schlafapnoe (richtige Atemaussetzer im Schlaf). Muskeln und Bindegewebe im Rachen verlieren im Alter und auch durch das mangelnde Östrogen an Elastizität und Spannkraft. Die Folge kann ein zu starkes Erschlaffen der Rachenmuskulatur sein, die dann die Atemwege im Schlaf für kurze Zeit verengt oder sogar komplett verschließt, was wiederum den Körper zu Mini-Alarmreaktionen (sog. Arousals) veranlasst, die dann oft zum Wachwerden führen, ohne dass man selber merkt, warum man wach wird. Diese Stressreaktionen in der Nacht, die auch ohne richtige Atemaussetzer oder Sauerstoffabfälle entstehen, führen zu teil erheblichem Stress Tagesmüdigkeit, Dünnhäutigkeit, Gereiztheit, Burnout bis hin zu Depressionen.
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Zunächst findet in der Praxis ein ausführliches Erstgespräch statt, um Sie kennen zu lernen und um möglichst viel über Ihre Schlafgewohnheiten, mögliche (Vor)-Erkrankungen, und eventuelle Medikamente etc. zu erfahren. An einem zweiten Termin, meist am frühen Abend, wird eine ambulante „Schlafverkabelung“ durchgeführt. Sie bekommen einige bunte Elektroden an Stirn und Kinn geklebt sowie je einen dünnen Stoffgurt um Brustkorb und Bauch gelegt, mit denen Sie wieder nach Hause gehen und in Ihrem heimischen Bett wie gewohnt schlafen. Am nächsten Morgen bringen Sie das Gerät zurück und wir werten sämtliche Daten sorgfältig aus.
Je nachdem, über welche Beschwerden Sie im Erstgespräch berichten und welche weiteren Krankheiten o.ä. vielleicht vorhanden sind, nehmen wir Ihnen evtl. am nächsten Morgen oder an einem anderen Tag Blut ab, machen ein Ruhe- und/oder Belastungs-EKG, eine Lungenfunktionsprüfung und/oder eine Ultraschalluntersuchung.
Da jede Insomnie individuell ist, ist auch jede Behandlung individuell. Um der quälenden Schlaflosigkeit Abhilfe zu schaffen, gibt es mehrere verschiedene Ansätze und Methoden (die auch miteinander kombiniert werden können), um für Sie eine effektive und nutzbringende Verbesserung Ihrer Schlafstörung zu erreichen.
Beim Upper Airway Resistance Syndrom ist der Goldstandard der Therapie die
Unterkieferprotrusionsschiene (UKPS). Diese verhindert das Zusammenfallen der
Rachenmuskulatur in der Nacht. Bei der obstruktiven Schlafapnoe stehen sowohl
die UKPS, als auch ein APAP-Gerät zur Auswahl, welches durch positiven Druck die
Atemwege offenhält.
Ist eine körperliche Erkrankung als Ursache ausgeschlossen, reichen die
Behandlungsmöglichkeiten hier von Akupunktur und Lichttherapie über verschiedene
Entspannungsverfahren, repetitive transkranielle Magnetstimulation und
regelmäßige psychotherapeutische Gespräche bis hin zur zeitweisen oder auch
dauerhaften Gabe pflanzlicher und chemischer Schlafsubstanzen.
In jedem Fall ist die Insomnie keine unheilbare Störung oder Erkrankung, die man
„schicksalhaft“ hinnehmen muss. Auch wenn die Behandlung mancher Schlafstörung
Zeit braucht, so ist doch fast immer eine erfolgreiche Therapie möglich.
Sprechen Sie uns an!
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